Archive für März 2010

ich mach einfach Urlaub!

Ab Freitag, den 26.03.2010 geh ich einfach in Urlaub :-) . Der nächste Blog-Eintrag wird also erst ab 12.04.2010 hier wieder erscheinen - wenn ich nicht in den USA etwas interessantes für Euch entdecke!

Schöne Ostern allen Leser/innen!

Warteliste für Lerncoach-Ausbildung in München ab Juni 2010

Lerncoaching etabliert sich immer mehr als effektives Lernunterstützungs-Instrument jenseits von Nachhilfe, Lerntherapie oder Lernmethodik! Das spiegelt sich auch in der großen Nachfrage nach den Lerncoach-Ausbildungen wider. So ist der Raum für die Lerncoach-Ausbildung in München ab 25.06.2010 schon zu klein geworden. Weitere Interessenten müssen sich nun auf die Warteliste setzen lassen - bis ich einen etwas größeren Raum gefunden habe. Dann kann ich die maximale Teilnehmerzahl von 20 zulassen.

Infos zur Lerncoach-Ausbildung gibt es hier.

Lerncoaching auf wikipedia

Christian Rahe (Teilnehmer der aktuellen Lerncoach-Ausbildung) engagiert sehr dafür, den Begriff Lerncoaching auf Wikipedia zu listen.

Ich finde das großartig, weil dadurch der Begriff Lerncoaching weiter etabliert und noch bekannter wird und sicherlich auch noch seriöser rüberkommt. Leider ist es nicht so einfach, weil schon der erste Entwurf von der Löschung bedroht ist.

Ich fände super, wenn Ihr Christian unterstützen könntet, indem ihr im Diskussionsforum zur Löschung Stellung bezieht. Oder indem Ihr Vorschläge macht, wie man den Eintrag verbessern kann.

Zum Wikipedia-Eintrag

Buchtipp - Das große Buch der Lerntechniken

Eine wahre Schatzgrube für Lerntechniken bietet das Buch “Lerntechniken” vom compactverlag und das auch noch zu einem unschlagbar günstigen Preis von 6,95 Euro. Das Buch ist deutlich mehr wert als der Preis vermuten läßt.

Es geht um Konzentration, Gedächtnis, Lernstrategien und Prüfungsvorbereitung. Jedes Kapitel gibt einen guten, kompakten Überblick über das Thema, bietet verschiedene Beispiele und oft auch Übungen, die man selber ausprobieren kann.

Das einzige Manko ist meiner Meinung nach, dass es nicht so schön aufbreitet ist - aber das ist auch schon alles.

Hier bei amazon zu bestellen

Der Mensch ist mehr als nur eine neurobiologische Funktion

So wichtig und wertvoll die moderne Gehirnforschung für das Verstehen und Begreifen menschlicher Verhaltens-, Denk- und auch Lernweisen ist, so überlegt sollte man mit den gewonnenen Erkenntnissen umgehen. Oftmals wird der Mensch auf rein neurobiologische Funktionen reduziert, ohne dabei das reflektierende Bewusstsein und den Einfluss der Umwelt wirklich miteinzubeziehen.

Aktuelles Beispiel ist die Meldung, dass leichter Stress die Lern- und Gedächtnisleistung von Jugendlichen fördern könne. Fakt ist, dass im jugendlichen Alter das Gehirn noch einmal richtig umgebaut wird. Davon betroffen ist z.B. der Hippokampus, der maßgeblichen Einfluss auf die Gedächntnisleistung hat.

Forscher haben nun entdeckt, dass die Beigabe eines Stresshomons, die durch den Gehirnumbau verursachte Konzentrations- und Merkleistung deutlich erhöht werden könne. Man könne sich vorstellen, dass man hierfür sogar ein Medikament entwickeln kann.

Der Haken: die Entdeckung erfolgte bei Mäusen und nicht bei Menschen. Und da der Mensch ist bekanntermaßen von der Maus unterscheidet, ist diese Erkenntnis schön für die Mäuse, für die Jugendlichen aber völlig irrelevant. Der Mensch hat andere Möglichkeiten, mit solchen Herausforderungen umzugehen - dazu braucht es keineswegs die Unterstützung der Pharmaindustrie!

Hier der Link zum Artikel

Rückblick Los Wochos Ressourcos

Eine Woche lang habe ich jeden Tag abends mindestens 3 Stichworte gesammelt an Situationen, Erlebnisse, Erfahrungen, Einstellungen, Gedanken, Verhaltensweisen etc., die mir an diesem Tag gut gelungen sind, die für mich gut gelaufen sind und die mir gut getan haben.

Sehr überrascht war ich, wie schwer es mir in den ersten Tagen gefallen ist. Denn immer wenn ich den Tag vor meinem geisten Auge vorbeiziehen ließ, habe ich zuerst an die Dinge gedacht, nicht so gut waren, die noch nicht geklappt haben, die noch zu erledigen sind oder schief gelaufen sind. Und das, obwohl ich alles andere als eine Pessimistin bin, sondern von mir behaupten würde, dass ich gerne das Gute und Gelungen sehe - aber vor allem bei anderen, wie ich schnell festgestellt habe!!!

Ab Donnerstag wurde es aber deutlich besser - der Fokus auf das Positive oder auf das Negative scheint auch ein Muster zu sein. Aber eines, das man in relativ schneller Zeit verändern kann. Es brauchte tatsächlich ein wenig Übung und vor allem auch einen Plan im Kopf, auf was ich denn alles so achten kann.

Als klar wurde, dass auch die scheinbar ganz kleinen Dinge, wie das freundliche Zulächeln oder Guten Morgen Sagen zum Linien-Busfahrer in diese Liste gehören, wurde es viel besser und leichter. Und es hat tatsächlich sehr positive Auswirkungen auf die gesamte emotionale Befindlichkeit!

Meine Erkenntnisse aus diesem Projekt:

  • ein Erfolgstagebuch zu führen macht absolut Sinn
  • es ist zunächst ungewohnt und fast anstrengend
  • es wird schnell leichter und es fällt einem mehr auf und ein
  • es tut insgesamt sehr gut
  • man sollte immer auch auf die kleine Dinge achten, denn
  • aus vielen kleinen Dingen setzt sich das Große erst zusammen
  • es zahlt in das Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein ein
  • es läßt einen schnelleren Zugriff auf die eigenen Ressourcen zu

Eine Methode, die man immer wieder einmal bei sich selber anwenden sollte. Und die man seinen Klienten, egal ob im Lerncoaching oder “normalen” Coaching immer wieder als Aufgabe geben sollte. Sie ist tatsächlich sehr wirkungsvoll!

didacta in Köln gestartet

Gerade eben komme ich von der didacta in Köln zurück. Die didacta ist DIE Weiterbildungsmesse schlechthin, viele viele Aussteller rund um Schule, Hochschule, E-Learning und Weiterbildung boten einen abwechslungsreiches und interessantes Angebot. Ich nutzte den Tag vor allem auch um interessante Kontakte zu knüpfen, viele Kontakte zu pflegen und alte aber umso wichtigere Kontakte wieder aufleben zu lassen. In Kürze gibt es ein bisschen mehr dazu.

ZDF Sendung über AD(H)S

ADHS ist immer ein wichtiges Thema für alle, die sich mit Lernen und Schule beschäftigen. Viele Meinungen gibt es hierzu: Angefangen von “ADHS ist eine reine Erfindung von überforderten Eltern und Lehrern” bis hin zu “ADHS muss medikamentös behandelt werden”.

Die ZDF Sendung 37° hat einen Beitrag gemacht über 11 Kinder, die vorher medikamentös behandelt wurden und auf einer Alm auf 2400 Meter Höhe wieder lernen sollen, wie sie Selbstwirksamkeit, Selbstverantwortung und Selbstwahrnehmung erleben können.

Hier kann der Beitrag angesehen werden.

Auf die kleinen Dinge achten …

Hier ein paar Anregungen, auf was Du achten kannst, wenn Du für die Los Wochos Ressourcos auf die Suche gehst, was Du alles Positives, Gutes, Erfolgreiches getan hast:

  • einen drängelnden Autofahrer mit einer netten Geste vorgelassen
  • im Supermarkt geduldig gewartet, als die alte Frau vor Dir stundenlang das Kleingeld zusammengesucht hat
  • dem Kollegen überraschend einen Kaffee mitgebracht
  • den Kunden angerufen und freundlich gefragt, ob alles ok ist und ob du etwas für ihn tun kannst
  • eine gute Lösung für ein verzwicktes Problem gefunden
  • die To-Do-Liste für den heutigen Tag geschafft
  • eine alte Freundin angerufen
  • die Zeitung in aller Ruhe gelesen
  • alle Hausaufgaben konzentriert erledigt
  • ein unangenehmes E-Mail endlich geschrieben
  • die Krusch-Schublade endlich aufgeräumt
  • eine gute Kundenberatung gemacht
  • (d)ein Kind zum Totlachen gebracht
  • in der Schule mitgemacht

Zwischenmeldung Los Wochos Ressourcos

Vor vier Tagen habe ich die Los Wochos Ressourcos ausgerufen - die Woche, in der jeden Abend gesammelt wird, was wir an diesem Tag alles Positives, Erfolgreiches, Gutes getan haben.

Es ist sehr erstaunlich, denn es fällt mir gar nicht so leicht. Wenn ich abends den Tag revue passieren lasse, dann fallen mir automatisch zunächst die Dinge ein, die ich vergessen habe, die eigentlich noch zu erledigen sind, die anders oder besser hätten laufen können. Ich muss mich ganz bewusst dazu führen, an das zu denken, was gut war.

Ich gehe auf die Suche und denke bei manchen Situationen: die waren gut, aber war das wirklich mein Verdienst? Ist es wert, das als besonders Positives zu vermerken?

Ich merke, dass es mir umso leichter fällt, je kleinere und ganz konkrete Situationen ich wähle - und nicht nach den großen Erfolge suche. Dann fallen mir immer mehr ein. Dann bleibt es nicht bei den 3 Stichworten, die ich mir eigentlich vorgenommen habe, sondern es können schon mal 10 werden.

Ich merke auch, dass es zwar nicht einfach ist, aber ungeheuer gut tut :-) - ich kann nur jedem empfehlen, das auch zu tun.